Geldwäsche

Geldwäsche vermeiden und Verdachtsmomente ausräumen

Mehr und mehr Unternehmen werden gesetzlich verpflichtet, Kunden und Lieferanten auf Geldwäsche hin zu prüfen. Wer das nicht tut, setzt sich der Gefahr von Strafbarkeit und von Reputationsschäden aus. Wir helfen Ihnen Geldwäsche zu vermeiden und Verdachtsmomente auszuräumen.

Geldwäsche als Delikt

Dass mit dem Begriff Geldwäsche nicht das Reinigen von Banknoten gemeint ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Auch dass Geldwäsche illegal ist und die Herkunft des Geldes verschleiern soll, weiß der moderne Mensch. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei Geldwäsche um einen dubiosen Kreislauf im Geldsystem. Bei Geldwäsche drohen mit empfindliche Strafen.

Lesen Sie, welche Strafen bei Geldwäche drohen.

Was Unternehmer gegen Geldwäsche tun müssen

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Der Geldwäsche verdächtig

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Die drei Phasen der Geldwäsche: aus Schwarz wird Grau wird Weiss

Ziel der Geldwäsche ist es, die Herkunft illegaler bzw. inkriminierter Gelder zu verschleiern. Zuerst einmal wird hierbei Bargeld in „Bankgeld“ umgewandelt. Illegal erworbenes Kapital wird auf Bankkonten eingezahlt; in der Vergangenheit oft in Luxemburg, im Fürstentum Monaco, in Liechtenstein oder in der Schweiz, heute zusehends in Offshore-Gebieten. Das Ausland ist hierbei attraktiver als die heimischen Gefilde, denn in Deutschland muss die Identität der Einzahler von Banken ab einem Betrag von 15.000 Euro überprüft werden. Und dieser Betrag wird weiter abgesenkt, in manchen Branchen auf bis zu 2 000 Euro.

Durch diesen Vorgang wird aus dem Schwarzgeld „Graugeld“. Nun wird die Herkunft des Geldes von Komplizen durch zahlreiche Transaktionen quer durch die Welt verschleiert. Somit kann der Fiskus den Geldfluss nicht mehr nachvollziehen. In der folgenden Stufe wird das Geld neu investiert. Dies kann beispielsweise in Form von Firmenbeteiligungen, Hotels oder Bauprojekten geschehen. Durch Gewinnausschüttungen oder Verkäufe ist das ehemalige Schwarzgeld nun zu blütenweißen Einnahmen „ehrbarer“ Geschäftsleute geworden.

Konkret erfolgt der Prozess der Geldwäsche in drei Phasen:

Einspeisung

Hierbei werden die inkriminierten Bargeldmengen durch direkte Einzahlungen in den Finanz- oder Wirtschaftskreislauf gebracht. Um möglichst keine Aufmerksamkeit zu erregen, erfolgt dies in kleineren Teilbeträgen, was auch als „smurfing“ bezeichnet wird. Direkte Einzahlungen können in Spielbanken, teuren Hotels, Wechselstuben oder direkt auf Bankkonten erfolgen.

Verschleierung

In weiterer Folge wird versucht, die Herkunft des Geldes mit Hilfe mehrerer Transaktionen über diverse Banken zu verschleiern. Dazu werden ua. Mittel wie Offshore-Banken, Scheingeschäfte, Briefkastengesellschaften oder Strohmänner eingesetzt. Dies dient vor allem dazu, die Nachvollziehbarkeit der kriminellen Herkunft möglichst schwierig zu gestalten und somit die später notwendige Beweislegung nahezu unmöglich zu machen.

Integration

Nachdem die Herkunft des Geldes nicht mehr feststellbar ist, wird das Geld durch den Kauf von Immobilien, Luxusgütern, Unternehmensanteilen oder Ähnlichem in den legalen Wirtschaftskreislauf integriert. Damit wird der Eindruck erweckt, das Geld stamme aus einer rechtmäßigen Geschäftstätigkeit.

Geldwäschepräventition

Um geldwäsche bereits im Keim zu ersticken, werden die Wirtschaftsbeteiligten mehr und mehr in die Pflicht genommen. Grosse Teile der Wirtschaft haben Geldwäschepräventition zu betreiben. Das gilt zuerst für die Finanzbranche. Zunehmend nimmt die Politik auch die Nichtfinanzunternehmen in die Verantwortung.

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